„Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark“ – Modellversuch des Kultusministeriums

 

Ob es der Vertrag für ein Handy, die Stellenanzeige in der Zeitung oder der Arbeitsauftrag auf einem Arbeitsblatt in der Schule ist – Lesen können ist die Grundvoraussetzung für das Lernen in der Schule und für späteren beruflichen Erfolg.

Unsere Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Schüler und Schülerinnen in Zukunft noch besser beim Erlernen der Schlüsselqualifikation „Lesen“ zu unterstützen. Alle sollen als Schulabgänger und -abgängerinnen sagen können: „Lesen – das ist für mich kein Problem! Ich bin fit für die Ausbildung!“

Aus diesem Grund beteiligt sich die Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental am Modellversuch „Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark“. Das Projekt wird bereits seit 2006 mit Erfolg an über 200 Regional- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein durchgeführt. Das Kultusministerium startet dieses Programm ab dem Schuljahr 2018/2019 nun auch in Baden-Württemberg, an insgesamt 64 Schulen mit rund 3.400 Schülerinnen und Schülern.

Träger des Projekts ist das IQSH (Institut zur Qualitätsentwicklung an Schulen). Unsere Lehrerinnen und Lehrer werden in Fortbildungen darin geschult, den Leselernprozess noch gezielter und individueller zu begleiten. Außerdem stehen ihnen außerschulische Beraterinnen und Berater zur Seite.

Zum Einstieg in das Projekt wurde mit der Zeller Kinderbuchautorin Heidi Knoblich eine prominente Lesepatin eingeladen, die den 38 Fünftklässlern eine Lesemappe überreichte, die die Mädchen und Jungen drei Jahre lang begleiten soll. In dieser Mappe werden nun Materialien, Lesestrategien und Lesetipps gesammelt, die fächerübergreifend Anwendung finden.