Projekt "Zeitschriften in die Schulen"

Unsere Klasse 7b ist dabei!

 

Die Klasse 7b der GMS Oberes Wiesental nimmt aktuell an der Aktion „Zeitschriften in die Schulen“ teil. Dieses Projekt wird von der Stiftung Lesen organisiert und hat ein klares Ziel: Schülerinnen und Schüler sollen mehr Freude am Lesen entwickeln und gleichzeitig lernen, sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.

Doch worum geht es dabei genau? Im Rahmen der Aktion bekommen Schulklassen kostenlos verschiedene Zeitschriften zur Verfügung gestellt. Diese können im Unterricht gelesen und bearbeitet werden. Anders als Bücher sind Zeitschriften oft kürzer, abwechslungsreicher und greifen viele unterschiedliche Themen auf – von Natur und Wissenschaft über Sport bis hin zu aktuellen Ereignissen. Genau das macht sie besonders interessant für junge Leserinnen und Leser.

Warum aber gerade Zeitschriften? Viele Jugendliche finden den Einstieg ins Lesen über kurze, anschauliche Texte leichter. Bilder, Interviews und spannende Berichte sorgen dafür, dass man schneller ins Thema hineinkommt. So soll die Aktion dabei helfen, Lesen nicht als Pflicht, sondern als etwas Spannendes und Nützliches zu erleben.

Aktuell beschäftigt sich unsere Klasse mit dem Artikel „Die Gefahr ist real“ aus der Zeitschrift Geo (Ausgabe April 2026). Dabei geht es um ein Interview zum Thema Tschernobyl, das mit Melanie Arndt, Professorin für Wirtschafts- Sozial- und Umweltgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, geführt wurde. Der Reaktorunfall von 1986 gilt als eine der größten Umweltkatastrophen der Geschichte. Ursachen des Unglücks waren unter anderem technische Mängel am Reaktor sowie menschliche Fehler während eines Experiments. Sicherheitsvorschriften wurden missachtet, was schließlich zur Explosion des Reaktors führte.

Dieser Artikel macht deutlich, dass die Folgen der Katastrophe bis heute spürbar sind. Radioaktive Strahlung wirkt langfristig und kann schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Auch Jahrzehnte nach dem Unfall sind viele Gebiete rund um Tschernobyl noch immer belastet.

Große Betroffenheit herrschte, als unsere ukrainischen MitschülerInnen von den Erlebnissen ihrer Großeltern/Eltern erzählt haben, die von dieser Katastrophe unmittelbar betroffen waren.

Durch die Arbeit mit solchen Artikeln lernen wir nicht nur, Texte besser zu verstehen, sondern setzen uns auch mit wichtigen Themen auseinander, die unsere Welt bis heute beeinflussen. Genau das macht die Aktion „Zeitschriften in die Schulen“ für unseren Unterricht so wertvoll.