Wir setzen ein Zeichen gegen das Vergessen
Am 27. Januar 2025 veranstaltete die GMS Oberes Wiesental einen Aktionstag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stand eine Infotafel im Schulgebäude, die über den Holocaust und den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau informierte.
Die Schülerinnen und Schüler der Stufen 8-10 hatten die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu beschäftigen und konnten sich über QR-Codes Zugang zu Dokumentationen und Informationstexten verschaffen. Diese Materialien werden im Laufe der Woche auch im Unterricht thematisiert, um das Bewusstsein für die historischen Ereignisse zu schärfen.
Höhepunkt des Aktionstages war eine beeindruckende Rede der Schülersprecherin Josefine Huber vor der versammelten Schulgemeinschaft. Sie erinnerte daran, wie wichtig es sei, die Schulkultur der Offenheit und des respektvollen Miteinanders zu pflegen. Anschließend rief sie zu einer Gedenkminute auf und betonte die Bedeutung der Erinnerungskultur: „Wir alle müssen uns erinnern und wir alle müssen dafür sorgen, dass so etwas Schreckliches nie wieder passiert. Wir alle sollten ein Zeichen setzen – FÜR unsere Demokratie und FÜR unsere Freiheit."
Huber unterstrich die Wichtigkeit, diese Gedanken in den Alltag zu tragen und sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie schloss ihre Rede mit den Worten: "Nie wieder ist Jetzt!" und erinnerte damit an die fortwährende Aktualität des Gedenkens.
Die Veranstaltung an der GMS Oberes Wiesental reihte sich ein in zahlreiche Gedenkveranstaltungen, die bundesweit stattfanden, um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und künftige Generationen für die Gefahren von Diskriminierung und Ausgrenzung zu sensibilisieren.